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Erzgebirge

Motorradtouren im Erzgebirge

Strecken-Achsen und fertige Touren mit GPX-Route – alles zum Fahren.

Fertige Touren mit Karte und GPX-Route

Sechs Runden, jede mit Karte zum Nachfahren.

Vogtland - Einfach Sehenswert!

Vogtland - Einfach Sehenswert!

Das Vogtland wirkt durch Felder, Wiesen und bewaldete Hügelkuppen recht idyllisch. Im Süden steigt das Vogtland zum Mittelgebirge an. Hier finden sich auch die höchsten Berge der Region, wie Schneehübel (974 m), Aschberg (936 m) und der…

Vom Erzgebirge in den Bayerischen Wald

Vom Erzgebirge in den Bayerischen Wald

Reiseenduro-Fans aufgepasst! Die Tour, die hier vorgestellt wird, führt zu großen Teilen durchs Niemandsland entlang der tschechischen Seite der Grenze zu Deutschland und besticht durch kleinste und allerkleinste Straßen.

Kurvenspaß Egertal

Kurvenspaß Egertal

Die Eger entspringt bekanntlich dem Fichtelgebirge. Diese Tour startet aber dennoch in Oberwiesenthal und führt von dort aus ins Tal dieses Flusses, der gleich südlich des Erzgebirges vor sich hin mäandriert.

Über und unter dem Erzgebirge

Über und unter dem Erzgebirge

Entlang der deutsch-tschechischen Grenze erkunden wir auf dieser Motorradtour den Höhenzug des Erzgebirges über und unter Tage.

Abenteuer-Tour West-Erzgebirge

Abenteuer-Tour West-Erzgebirge

Kleine Straßen ohne viel Verkehr, satte Kurven und ein bisschen Schotter – im Erzgebirge wartete das ganz große Motorrad-Vergnügen.

Mittleres Erzgebirge

Mittleres Erzgebirge

Herzlich willkommen im Erzgebirge, wo eigentlich immer Weihnachten ist. Man findet nämlich nicht nur Nussknacker, sondern auch eine herrliche Landschaft, prima Kurven und preiswerten Sprit gibt es gleich nebenan in Tschechien.

Fünf fertige Tagesrunden für eine Woche im Erzgebirge

Die folgenden fünf Rundkurse decken die Höhepunkte der Region ab und lassen sich von einem zentralen Quartier im mittleren oder oberen Erzgebirge aus fahren. Die Kilometer- und Zeitangaben sind Richtwerte für eine entspannte Fahrweise mit Pausen; wer ausgiebig einkehrt oder unter Tage geht, sollte großzügiger planen. Tankstellen werden in den Kammlagen seltener — den Tank füllt man am besten in den größeren Orten. Runde 1 – Kammstraße & Fichtelberg (rund 130 km, etwa 3,5 Stunden reine Fahrzeit): Von Oberwiesenthal über die Höhenstraßen entlang des Gebirgskamms Richtung Osten, mit weiten Panoramablicken über die Kammlagen. Highlight: die Auffahrt zum Fichtelberg und die Fahrt mit der Fichtelberg-Schwebebahn. Einkehr: in Oberwiesenthal oder auf einer der Berggaststätten am Kamm. Runde 2 – Annaberg & Bergbau (rund 110 km, etwa 3 Stunden): Von Annaberg-Buchholz über die B101 und kurvige Nebenstrecken durch das obere Erzgebirge, mit Abstecher in den Ortsteil Frohnau. Highlight: der Markus-Röhling-Stolln mit Grubenbahn-Einfahrt — ideal auch bei Regen. Einkehr: in Annaberg-Buchholz, der lebendigen Bergstadt mit historischem Markt. Runde 3 – Seiffen & Spielzeugland (rund 120 km, etwa 3 Stunden): Von Olbernhau über Neuhausen und den Schwartenberg nach Seiffen, durch das waldreiche mittlere Erzgebirge. Highlight: das Spielzeugdorf Seiffen mit dem Freilichtmuseum sowie der Panoramablick von der Schwartenbergbaude. Einkehr: auf dem Schwartenberg (787 m) mit Rundblick bis Freiberg – die Baude hat werktags nur bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 20 Uhr. Runde 4 – Freiberg & Silberstraße (rund 140 km, etwa 3,5 Stunden): Von Freiberg entlang der historischen Silberstraße durch Brand-Erbisdorf und das nördliche Erzgebirge, mit kurvigen Tal- und Höhenabschnitten. Highlight: das Silberbergwerk Reiche Zeche und die Silberstadt Freiberg mit ihrem Dom. Einkehr: in der Freiberger Altstadt rund um den Obermarkt. Runde 5 – Greifensteine & Talsperren (rund 125 km, etwa 3 Stunden): Von Ehrenfriedersdorf über Geyer und Thum zu den Talsperren des mittleren Erzgebirges, mit ruhigen Seestrecken und kurvigen Verbindungsstraßen. Highlight: die Felsgruppe Greifensteine mit Panorama bis zum Fichtelberg und eine Rast an der Talsperre Cranzahl oder Saidenbach. Einkehr: am Greifenstein-Areal oder in einem der Dörfer der Greifensteinregion. Mit einer Woche Zeit verteilst du die fünf Runden auf fünf Fahrtage und hältst dir die übrigen Tage für längere Stopps unter Tage, einen Grenzübergang nach Böhmen oder einen Regentag-Puffer frei. Die Runden lassen sich problemlos verbinden oder verkürzen, je nach Wetter und Tagesform.
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Der Sachsenring: alte Rennstrecke auf offener Straße, neue Grand-Prix-Piste hinter dem Zaun

Motorrad am Grenzschild zum Karlovarský kraj
An der Grenze zur Tschechischen Republik

Am Nordrand des Gebirges bei Hohenstein-Ernstthal tragen zwei völlig verschiedene Strecken denselben Namen — und für Motorradfahrer macht genau dieser Unterschied den Reiz aus. Der historische Sachsenring war ein Straßenkurs: Seit den 1920er-Jahren wurde hier auf ganz normalen Land- und Ortsstraßen rund um die Stadt gefahren. Große Teile dieses alten Rundkurses sind bis heute öffentliche Straßen, die jeder an jedem Tag der Saison unter die Reifen nehmen darf — ohne Ticket, ohne Anmeldung. Das macht den Ort zum Wallfahrtsziel für Biker: Man rollt über denselben Asphalt, auf dem ein gutes Stück Motorrad-Geschichte geschrieben wurde.

Die heutige Grand-Prix-Strecke ist eine andere Sache. Das in den 1990er-Jahren gebaute, fest eingezäunte Rund ist eine reine Veranstaltungs- und Trainingsanlage — hier wird der deutsche MotoGP-Lauf gefahren. Auf die Piste selbst kommt man nur zu Renn-Terminen als Zuschauer oder mit einem gebuchten Slot bei Touristenfahrten und Trackdays, die der Streckenbetreiber vergibt; einfach hineinfahren geht nicht. Wer den Sachsenring als Ausflugsziel ansteuert, sollte diese Zweiteilung im Kopf haben: Die Legende fährt man frei auf der Landstraße, die Rennpiste nur mit Plan. Ein Blick über den Zaun auf die eingezäunte Strecke ist trotzdem für viele Pflicht.

Die Kammstraße als Achse: über den Rücken statt durch die Täler

Motorrad vor Kirchturm und Bürgerhäusern in der Bergstadt Schneeberg
Fahrt durch die Bergstadt Schneeberg an der Silberstraße

Das Erzgebirge zieht sich über gut 150 Kilometer als langer Höhenrücken parallel zur böhmischen Grenze — und eine Tour plant man am besten um diesen Rücken herum. Die Kammstraße ist dabei keine einzelne, durchgehend beschilderte Straße, sondern die Kette von Höhenstraßen, die dem Gebirgskamm folgen. Sie bildet die natürliche Ost-West-Achse der Region: An ihr hängen die Bergstädte, von ihr zweigen die Grenzübergänge nach Böhmen ab, und über sie erreicht man die höchsten Punkte. Die Bundesstraßen aus dem Flachland sind die Zubringer, die zum Kamm hinaufklettern — der Kamm selbst ist die Verbindungslinie, an der man sich orientiert.

Fahrerisch ist der Rücken das Gegenstück zu den Talstrecken. Oben reiht sich weiter, offener Schwung mit freier Sicht über beide Abdachungen — ein flüssiges Panoramaband, das man zügig überblickt. Die enge, technische Würze mit den kurzen Kehren liegt dagegen unten an den Flanken. Eine runde Tagesplanung spielt beides gegeneinander aus: den Kamm als Schauseite der Tour, die Täler für die Kurvenarbeit, für Schutz, wenn oben Wind und Nebel aufziehen, und für den Tankstopp — Zapfsäulen werden auf der Höhe schnell selten. Wer stur oben bleibt, verschenkt das halbe Revier, und wer nur im Tal kreist, sieht die weiten Blicke nie.

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